Kurzbeschreibung

Die Galeriemethode eignet sich besonders für kleine Gruppen und arbeitet in erster Linie mit grafischen Darstellungen. Dabei sind strukturierte Wechsel von Einzel- und Gruppenarbeit der Knotenpunkt dieser Technik.

Wichtig ist eine große Räumlichkeit bei welcher Flächen für die „Galerie“ (Präsentation) genutzt werden können.

Ziel

Ziel ist die Erarbeitung von Lösungen für Design- und Konstruktionsfelder. Es sind allerdings auch andere Anwendungsfelder möglich, z.B. Analysen, Planungen oder Geschäftskonzepte etc..


Vorgehen

  1. Zuerst wählt der Projektleiter geeignete Mitarbeiter für kleine Gruppen aus. Die Gruppengrößen können zwischen zwei bis 15 Personen variieren.

  2. Nun wird das Problem genau untersucht und mithilfe einer klaren Fragestellung für alle notiert und sichtbar platziert.

  3. Jetzt entwickeln die Teilnehmer in Einzelarbeit Lösungsansätze in Form von Skizzen und platzieren diese wie in einer Galerie an Wänden oder Stellwänden, so dass sie für alle gut sichtbar sind.

  4. Im Anschluss können alle Mitarbeiter die möglichst ausgefallenen Ideen der anderen betrachten, dürfen diese aber weder kommentieren noch kritisieren. Dadurch sollen Anregungen und Assoziationen entstehen.

  5.  Jetzt geht es wieder in die Einzelarbeit und die Ideen werden weiterentwickelt und ausgearbeitet und erneut ausgestellt.

  6. Nun findet eine Gruppendiskussion mit freien Meinungsäußerungen statt.

  7. Im Anschluss werden noch ein letztes mal unter Berücksichtigung des Gesehenen und Gehörten in Einzelarbeit die Ursprungsskizzen überarbeitet und weiter entwickelt.

  8. Am Ende findet eine Evaluierungsrunde statt - Ideen werden ausgewählt. Es können auch bestimmte Teile unterschiedlicher Arbeiten zusammengefügt werden.

Vorteile

  • bildhafter Ansatz, dadurch andere Herangehensweise als herkömmliche Methoden.
  • komplette gedankliche Freiheit bei individuellen Lösungsansätzen.
  • Kombination von Einzel- und Gruppenarbeit.
  • Gegenseitige Inspiration.

Nachteile

  • hoher Zeitaufwand.
  • es kann schwierig sein in Einzelarbeit entwickelte Lösungsansätze zu einer allgemein akzeptierten Lösung zusammenzufügen.
  • Teilnehmer sollten zeichnerisch gut darstellen und kommunizieren können.

Quellen

http://www.unternehmerlexikon.de/galeriemethode

Personen

2 - 15

Dauer

< 1 h

Material

Papier

Stifte

Klebeband

Pinnadeln

Stellwände

Beispiele