Kurzbeschreibung

Die Zufallstechnik ist eine Kreativmethode, die auf Assoziation basiert.
Hierfür wird nach der Definition einer Fragestellung oder einer Aufgabe wahllos zufälliger Input durchsucht, um möglichst innovative Ideen entstehen zu lassen.

Ziel

Ziel der Zufallstechnik ist es möglichst freie und vielfältige Assoziationen durch nahezu ungefilterten Input zu entwickeln.

Vorgehen

  1. Als Grundlage für die Zufallstechnik dient eine zentrale Frage- oder Aufgabenstellung, die formuliert und definiert werden muss.

  2. Dann geht es darum nach Input zu suchen:
    • Eine eigens angelegte Quelle aus Worten oder Bildern
    • Ein Lexikon, Katalog oder die unendlichen Weiten des Internets

    Wichtig ist, dass man die Worte oder Bilder vollkommen zufällig auswählt (z.B. man schlägt eine Seite auf und tippt mit geschlossenen Augen auf eine beliebige Stelle).

  3. Das Wort/Bild wird dann als Basis für Assoziationen, die zu neuen Ideen führen, genutzt.

    Vorteile

    • Der Ablauf ist sehr einfach
    • Ergebnisse können sehr abwechslungsreich sein
    • Unerwartete und innovative Ideen können entstehen

      Nachteile

      • Übertragung des Inputs auf das Thema gelingt nicht immer
      • Streuverluste sind sehr hoch (sehr viele Ideen müssen entstehen, bis eine gute dabei ist)

      Quellen

      http://www.zephram.de/blog/ideenfindung/ideen-produzieren-zufallstechnik/
      http://www.billomat.com/magazin/kreativitaetstechnik-die-zufallstechnik/#

      Personen

      1 - 3

      Dauer

      45 Min.

      Material

      DIN A3

      Stifte

      Katalog

      Lexikon

      Beispiele