Kurzbeschreibung

Ein Problemlösungsbaum kann genutzt werden, um eine Aufgabenstellung/ein Problem oder eine Herausforderung (hierarchisch) zu strukturieren und damit auf einen Blick alle Unterpunkte, sich bietende Alternativen und Ideen ersichtlich und kommunizierbar darzustellen.

Ziel

Das Ziel dieser Technik ist es Probleme zu strukturieren und aufzubrechen, dadurch zugänglich und bearbeitbar zu machen und Alternativen zu finden.

Vorgehen

  1. Problem definieren/formulieren

  2. Untergliederungen/Gliederungskriterien herausarbeiten in die das Hauptproblem aufgeteilt wird.

  3. Diese Kategorien werden weiter verästelt. Hier bietet es sich an mehrere Bäume nebeneinander oder in Folge erstellen, um Übersichtlichkeit zu gewähren.

  4. Im folgenden Schritt werden die Bäume evaluiert und ggf. verdichtet. Bäume anderer Gruppenteilnehmer oder Bäume anderer Kategorien können bei Bedarf zusammengelegt werden. Zu beachten ist, dass ein Baumdiagramm nicht zwangsläufig in eine Richtung gelesen werden muss. Teilweise sind Über- und Unterordnung nicht eindeutig definierbar.

  5. Wird ein Bewertungsverfahren angeschlossen, nennt man die Technik „Relevance Tree

Vorteile

  • automatische Protokollierung des Meetings.
  • Für komplexe Problemstellungen geeignet.
  • Vielseitig anwendbar.
  • keine Vorbereitung notwendig (bis auf Fachwissen).
  • Bewertung kann integriert werden.


Nachteile

  • Fachwissen ist notwendig!
  • Kann sehr schnell unübersichtlich werden.

Quellen

http://www.ideenfindung.de/Probleml%C3%B6sungsbaum_-_Brainstorming_-_Kreativit%C3%A4tstechnik_-_Ideenfindung.html

Personen

ab 1

Dauer

10 - 60 Min.

Material

DIN A3/A4

Marker

Beispiele