Kurzbeschreibung

Die Stolperstein-Technik ist eine Methode zur Problemlösung.

Dazu werden zunächst  von jedem Einzelnen mögliche Probleme, Herausforderungen und Schwierigkeiten gesammelt, die dann öffentlich sortiert und strukturiert werden.

Ziel

Ziel der Methode ist die Strukturierung von Problematiken, Blockaden, Schwierigkeiten und Hindernissen, die mit einer Aufgabenstellung oder einer Thematik entstehen können.

Vorgehen

  1. Zunächst muss ein Thema (z.B. Aufgabenstellung, ein Projekt, etc.) definiert werden.

  2. Dazu überlegt sich jeder Teilnehmer für sich, welche Schwierigkeiten und Probleme dieser mit dem gewählten Thema verbindet und notiert diese einzeln auf Kärtchen.

  3. Diese Karten werden dann gesammelt und zusammengelegt oder an eine Pinnwand geheftet. Dopplungen werden aussortiert und die restlichen „Stolpersteine“ werden gruppiert.

  4. Im Anschluss wird gemeinschaftlich an der Bewältigung aller „Stolpersteinen“ gearbeitet.

Vorteile

  • Durch die Anonymisierung trauen sich Teammitglieder eher ihre Bedenken zu äußern.
  • Team- und Arbeitsatmosphäre wird gebessert.
  • Die Motivation zur Mitarbeit am neuen Projekt wird verbessert (Gut für Warm-Up-Phase).
  • Hindernisse werden besprochen und können aus dem Weg geräumt werden.

Nachteile

  • Die Probleme werden nicht von vornherein gewichtet.
  • Viele der Probleme sind eher Bedenken, als tatsächliche Hindernisse.
  • Die Begriffe sind nicht konkret genug formuliert und können missverstanden werden.

Quellen

https://wikis.ovgu.de/iaf-ag/lib/exe/fetch.php?media=kreativitaet:stolperstein_technik_a5_.pdf

Personen

ab 1

Dauer

30 Min.

Material

Karten

Stifte

Flipchart

Pinnwand

Beispiele