Kurzbeschreibung

Die Stopp-Technik ist eine Variation des Brainstormings, denn es werden Richtungs- oder Orientierungsvorgaben für die Assoziationen macht. Im Verlauf der Methode werden die Vorgaben verfeinert und weiterentwickelt, um zu einer zufriedenstellenden Bandbreite an Ergebnissen zu kommen.

Ziel

Mit gezielter Unterbrechung und der Suche nach Prinzipien für die weitere Ideensuche werden möglichst viele Blickwinkel und Perspektiven geschaffen. Damit kann ein breites Spektrum an Ideen erreicht werden

Vorgehen

  1. Stellen Sie das Problem oder die Aufgabe dar. Formulieren Sie es ggf. zum besseren Verständnis neu.

  2. Führen Sie zum Problem ein Brainstorming von ca. vier Minuten durch. Unterbrechen Sie dann die Ideensuche und analysieren die bisherigen Ideen und Assoziationen auf ein gemeinsames Prinzip. Versuchen Sie dieses Prinzip zu benennen.

  3. Suchen Sie daraufhin ein neues, anderes Prinzip, nach dem sich die weitere Ideensuche orientieren soll. Wenn sich die Gruppe auf eine Vorgabe einigt, folgt wieder ein vierminütiges Brainstorming, ausgehend vom Problem unter der Prämisse, Ideen zu nennen, die sich an der vereinbarten Vorgabe orientieren.

  4. Führen Sie den Schritt 3 viermal durch.

  5. Die gesammelten Assoziationen können zu Lösungsideen weiterentwickelt werden und fleißen in den Entwurfsprozess ein.

Vorteile

  • Sehr breites Spektrum verschiedener Lösungsideen.
  • Blockieren oder Verharren in einem bestimmten Bereich von Lösungen wird vermieden.

Nachteile

  • Die Durchführung erfordert einige Übung und Erfahrung mit Kreativitätsmethoden
  • Die Suche nach einem neuen Prinzip gestaltet sich manchmal als schwierig 

Quellen

Keativ Managen, Dr. Georg Winkelhofer, S,196

Personen

ab 1

Dauer

2 h

Material

Uhr 

Stifte

Flipchart

Pinnwand

Beispiele