Erklärung

Wie der Name Umfeldanalyse (auch Umweltanalyse) bereits verrät, dreht sich dieses Tool um die Analyse eines Umfelds, oder mehrerer Umfelder, in denen Produkte oder Dienstleistungen Anwendung finden, gekauft werden können, positioniert werden o.ä.. Damit ist sie wichtiger Bestandteil (unternehmens-) strategischer Planungen.

„Umfeld“ ist dabei als sehr weites Feld zu verstehen – es handelt sich um alle Aspekte, die auf ein Projekt einwirken, also um Rahmenbedingungen, externe Faktoren und Einflüsse sämtlicher Art und Weise, Räume und Menschen (Wettbewerbersituation, Kundenstrukturen, Absatzmärkte, Beschaffungsmärkte, Rohstoffangebote, Wirtschaftslage, rechtliche und gesellschaftliche Rahmenbedingungen, technische, ökologische oder ökonomische Entwicklungen). Es geht darum, einen Blick möglichst großflächig über den Tellerrand hinaus zu werfen, um Schnittstellen, Verknüpfungen, Anforderungen, etc. aufzudecken.

Ziel

Eine Umfeldanalyse wird durchgeführt, um abschätzen zu können, welche Einflüsse auf ein Produkt oder eine Dienstleistung einwirken können und daraus Anforderungen abzuleiten. Erste Problemstellungen, Risiken und Herausforderungen werden ersichtlich. Zudem werden Schnittstellen zwischen dem Produkt/der Dienstleistung und der Umwelt/dem Umfeld/dem Nutzer ersichtlich, die maßgeblich in den Entwurf einfließen.

Vorgehen

Um eine Umfeldanalyse zu initiieren ist es notwendig, grundlegende Faktoren zu sammeln. Das bedeutet, dass die Frage, worauf überhaupt geachtet werden soll, beantwortet wird. Es wird abgesteckt wie und wo das Projekt stattfinden und benutzt werden soll und auch, von wer durch das Projekt angesprochen werden soll – es wird nach der passenden Zielgruppe gesucht. Es bietet sich an Mood-Charts oder Mind-Maps als bildhaftes Brainstorming und als Mittel zur Kommunikation anzulegen.

Die gesammelten Faktoren können dann in einer 4-Felder Matrix nach sachlich/sozial & intern/extern oder politisch/ökonomisch/soziokulturell/technologisch (= sogenannte Key-Drivers des Wirtschaftsumfelds) sortiert werden, um die Faktoren überzeugender und bereits gegliedert kommunizieren zu können.

Tipp

Die Umfeldanalyse ist eine fundierte Grundlage für eine SWOT-Analyse.

Quellen

Studienarbeiten:

Aussenleuchte - Delauney - Dorsch - Hehn - Märzendorfer - WS 12/13

Brotkasten - Bengel - Wulftange - Hoffbauer - SS 05

Kinderstuhl - Borchert - Galla - SS 16

Dreirad - Korte - Kotulla - Thomé - WS 13/14

Beispiele