Erklärung

Hier wird die wahrnehmbare Zustandsform, also die Qualität von Produkten und Verfahren durch eine Vielzahl von Merkmalen beschrieben, welche sich an der Benutzung durch Konsumenten orientieren.

An Hand der Bestimmung verschiedener Qualitätsmerkmale, können Produkte in ihrer Wertigkeit und Handhabbarkeit kategorisiert werden. Die Skala reicht vom Ausdruck „das Produkt erfüllt nicht den gesetzten Zweck“ auch definiert als „gebrauchsuntauglich“, bis hin zu „das Produkt hat alle geforderten Merkmale und erfüllt deshalb den Zweck vollständig“. Die Qualitätsmerkmale können in den verschiedenen Lebensphasen eines Produktes bestimmt werden.
Unter Qualitätsmerkmalen werden nicht nur die umgangssprachlich gemeinten besonderen, qualitativen Merkmale verstanden, sondern auch sämtliche Merkmale wie Zeitverhalten, Sicherheit, Modifizierbarkeit...usw. 

Ziel

Ziel ist es, neben der Kategorisierung von Produkten, zu definieren, welche Aspekte vom Konsumenten als Standard gefordert werden, was bereits existierende Qualitätsprodukte auszeichnet und wo Entwicklungspotentiale zu finden sind.

Vorgehen

Zu Beginn werden die wichtigsten Qualitätsmerkmale für ein spezifisches Produkt gewählt, im Anschluss erfolgt eine Analysierung der einzelnen Punkte im Bezug auf das Objekt. Bei der Beurteilung verschiedener Qualitätsmerkmale werden Informationen darüber benötigt, ob die individuellen geäußerten und nicht geäußerten Anforderungen an die Qualität auch erfüllt werden:

  • Funktionalität
  • Richtigkeit
  • Interoperabilität
  • Sicherheit
  • Konformität
  • Zuverlässigkeit
  • Fehlertoleranz
  • Benutzbarkeit
  • Bedienbarkeit
  • Attraktivität
  • Effizienz
  • Zeitverhalten
  • Verbrauchsverhalten
  • Wartbarkeit
  • Stabilität
  • Koexistenz können solche Merkmale sein.

Tipp

Bei der Untersuchung eines Produktes auf Qualitätsmerkmale, sollte nach Defiziten gesucht werden, die Ansatz für Entwicklung und Verbesserung liefern. Hierfür sollten speziell die Qualitätsansprüche der Konsumenten berücksichtigt werden, da Optimierungspotentiale im Design meist im Bereich der praktischen Handhabung zu finden sind. Hierzu können eigene Praxistests und Verbraucherumfragen dienen.

Quellen

http://de.wikipedia.org/wiki/ISO/IEC_9126
http://www.wirtschaftslexikon24.com/d/qualitaetsmerkmale/qualitaetsmerkmale.htm
http://www.eppq.de/Syntags/WZL-Projekte/EPPQ/content_DB_V2.nsf/b751a067ceb5cabbc12569890057aa2d/0262d79009356183c12576bf00565df2/$FILE/Qualit%C3%A4t%20so%20wie%20der%20Kunde%20sie%20wahrnimmt.pdf

Studienarbeiten:
Wecker - Märzendorfer - Höfer - SS 10
Stabmixer - Ritter - Strohmeier - SS 14
Außenleuchte - Möhwald - Dezsö - Mäuser - Küllmer - WS 12/13
Stabmixer - Anders - Leketas - SS 14
Redesign it - Hühnlein - Leketas - SS 16
Außenleuchte - Delauney - Dorsch - Hehn - Märzendorfer - WS 12/13
Außenleuchte - Vogler - Bohn - Schönrich - WS 12/13
Arbeitsstuhl - Brodde - Frevel - WS 08/09
Wasserkocher - Deszö - Fiedler - Siemann - Schmidt - SS 12
Küchenwaage - Gräbner - Knape - SS 11 
Küchenwaage - Lerch - Romeis - Von Pflugk - Korte - SS 11
Stabmixer - Anders - Leketas - SS 14
Redesign it - Hühnlein - Leketas - SS 16
Redesign it - Oswald - Kropfeld - SS 16
Arbeitsstuhl - Beyersdorfer - Teller - Zerle - Johannes - WS 08/09
Außenleuchte - Delauney - Dorsch - Hehn - Märzendorfer - WS 12/13
Kinderstuhl - Borchert - Galla - SS 16
Wasserkocher - Deszö - Fiedler - Siemann - Schmidt - SS 12
Haartrockner - Haeberlein - Schiwon - SS 12

Beispiele